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Emil Leander ,..märzkindchen---1.3.08


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Das Leben zu dritt Drucken E-Mail
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Geschrieben von Jasmin Lederer   
Die neue Lebensrolle, Mama oder Papa zu sein, ist immer mit vielen Erwartungen, Ängsten, und Befürchtungen gekoppelt. Ein Baby bedeutet für ein Paar eine enorme Veränderung, auch wenn das Baby geplant und gewünscht wurde. Ist es dann da, ist alles anders. Zu Beginn wird der bisherigen Lebensstils als Paar aus dem Gleichgewicht gebracht, dass ist notwendig für das neue Miteinander zu dritt.
Für die Mutter ist das Baby eine besonders gewaltige Veränderung, weil sie durch die Geburt des Kindes meist auch aus ihrem Berufsleben tritt und die erste Zeit nur fürs Kind lebt.
Oft fühlen sich die frischgebackenen Mütter in ihre traditionelle Rolle als Erzieherin der Kinder zurückgeworfen. Aber auch der Vater hat es nicht leicht: Es haften ihm viele Erwartungen an und er steht sicher unter einem gewissen Druck.

Natürlich darf neben dem Baby, der Rolle als Eltern, die eigene Partnerschaft und Liebe nicht vergessen werden.
Am besten Sie besprechen schon vor der Geburt des Baby`s ihre Ängste und Befürchtungen miteinander. Schauen Sie, dass Sie trotz Baby Zeit zu Zweit verbringen können. Das geht meist nicht in den ersten Wochen, aber dann ist es kein Problem das Kind ein paar Stunden den Großeltern, Tanten/Onkeln, Freunden oder einem Babysitter zu übergeben. Im ersten Jahr können Sie aber oft ungestörte Gespräche führen, wenn Ihr Baby bei Ihnen ist. Nützen Sie lange Spaziergänge oder Radtouren um die Zeit mit Ihrem Partner zu genießen.

Noch ein paar Tipps an die Mütter:

  • Sagen Sie ihrem Mann wie sehr Sie ihn brauchen!
  • Schließen Sie ihren Mann nicht aus, indem Sie sich mit ihrem Kind isolieren!
  • Vertrauen Sie ihm und seinen Fähigkeiten als Vater: vertrauen Sie ihm das Baby ruhig auch alleine an!
  • Besprechen Sie alle Entscheidungen, Sorgen und Ängste rund um das Baby gemeinsam!
  • Spielen Sie nicht die Supermama – zeigen Sie Ihre Schwächen, sonst hat er Angst alles falsch zu machen!

Noch ein paar Tipps für die Väter:

  • Schenken Sie ihrer Frau mal ein paar Stunden für sich. Gehen Sie mit dem Baby spazieren, in der Zwischenzeit kann ihre Frau zum Beispiel ein Bad nehmen!
  • Tragehilfen sind bei Männer meist sehr beliebt, weil sie ihre Mobilität nicht verlieren und das Gewicht des Babys spüren sie kaum. Tragen sie ihr Baby ruhig mal durch die Gegend, so bekommen sie intensiven Körperkontakt.
  • Geben Sie ihrer Frau viel Zärtlichkeit und Liebe! Ihre Frau ist nach der Geburt besonders Empfindlich, was Aussehen und Figur angehen.

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