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Soziale Kontakte nach der Geburt |
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Geschrieben von Maria Wagner
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Erfahrungsbericht
Die Geburt meines ersten Kindes war für mich wirklich eine Initiation. Ich stand vor der großen Herausforderung, meinen Freundeskreis und meine Umgebung dem neuen Familienstand anzupassen. Es ergibt sich ganz von alleine, dass jene Freunde sich distanzieren, die mit einem „kleinen Schreihals“ nichts anfangen können oder sich nicht auf so einen äußerst egozentrischen kleinen Menschen einlassen wollen.
Ich habe meine Söhne, jeden für sich als sehr anpassungsfähig und flexibel in der Familie erlebt. Allerdings ist es das Wesen eines jeden Babys und Kleinkindes egozentrisch zu denken. Das ist notwendig, um das Überleben eines Neugeborenen zu gewährleisten und um Leben und Lernen zu ermöglichen. Dieses Stadium der Entwicklung kann vom Kind nur dann wirklich hinter sich gelassen werden, wenn es in seinem Rahmen voll ausgelebt werden kann.
Also war ich nun auf der Suche nach Müttern mit einem Säugling, die in ähnlicher Weise dachten wie ich, und Frauen, die mir aus ihrem Erfahrungsschatz erzählten. Ich suchte Impulse für diese für mich so neue Situation und für meine jetzige Zukunft. Aus der Vielzahl von Einblicken versuchte ich dann für mich und meine Familie ein Konzept zu entwickeln, das für uns stimmig war.
Dieses Konzept ist der Grundstein für jenes Gebäude, an dem jedes Familienmitglied mitbaut. Es bedarf sehr großer Flexibilität und ständigen Abschätzens, Neuüberdenken ist notwendig um dieses Bauwerk gelingen zu lassen. Meist ist dabei die Hauptverantwortung und Koordination bei der/dem Hausfrau/Hausmann, weil sie/er ja den größten Einblick in die Aktivitäten der einzelnen Familienmitglieder hat und bei Bedarf vermittelnd dazwischenspringen kann.
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