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Das frisch geborene Baby, gleicht meist nicht sofort dem Bild eines drolligen, süßen Wonnepropens – es ist meist etwas blutig, verdrückt, hat eine bläulich-rötliche Farbe und ist meist von der Käseschmiere bedeckt.
Doch man muss bedenken, dass das Kind gerade einen beschwerlichen und anstrengenden Weg hatte, bis es endlich auf der Welt ist.
Was erlebt ein Baby auf dem Weg ans Licht der Welt?
Nach der wohligen Wärme in Mamas Bauch, erleidet das Baby auf der Welt fast einen Kälteschock . Deshalb ist es wichtig, dass das Neugeborene sofort gut abgetrocknet und zugedeckt wird um dann auf Mamas Bauch sich wieder aufzuwärmen.
Das Baby ist bis jetzt im Mutterleib geschwommen, doch jetzt gilt die Schwerkraft . Das bedeutet, jede Bewegung ist eine enorme Anstrengung für das Baby.
Zum Schutz der Haut, ist das Neugeborene bei der Geburt mit einer fettigen Käseschmiere bedeckt, die auch nicht mit Seife abgewaschen werden sollte.
Nach der Entbindung beginnt das Baby zum ersten Mal mit dem Atmen . Dadurch verändert sich der Druck im Körper und drei Ventile werden geschlossen. Eines davon ist das Ventil zwischen den beiden Herzkammern. Von da an, hat das Baby einen unabhängigen Kreislauf.
Nach der anstrengenden Arbeit der Geburt, hat das Baby zum ersten Mal so richtig Hunger und sucht instinktiv nach der Brust der Mutter.
Im Bauch der Mutter konnte das Baby zwar schon drei Monate vor der Geburt hören, allerdings eher gedämpft. Viele Mütter reden automatisch in gedämpfter Stimme mit ihrem Baby, so fühlt es sich wohl.
Das Baby, so klein und zart, erscheint noch sehr hilflos. Das ist es auch, ohne die Fürsorge lieber Menschen, aber es kann auch schon eine ganze Menge:
Was das Neugeborene schon alles kann:
Bereits im Mutterleib, lutscht das Baby an seinen Fingern. Das kann als gute Übung für das spätere Saugen dienen. Die Stunde nach der Geburt bietet sich am besten an, dem Baby das Trinken an der Mutterbrust anzulernen, weil in dieser Zeit auch die Bereitschaft dazu am höchsten ist. Sein Geruchssinn hilft ihm die Brust der Mutter auch im Dunkeln zu finden. Geschmacklich bevorzugen Neugeborene das Süße, das bleibt auch in den ersten Monaten so.
Im Bauch der Mutter erkennt das Baby nur einen Unterschied zwischen hell und dunkel. Nach der Geburt sieht das Baby sehr verschwommen. Am besten sieht es Dinge, die ca. 20 cm von seinen Augen entfernt ist, wie das Gesicht der Mutter beim Stillen.
Neugeborene schreien auch, zwar nur sehr dünn, aber sie haben schon diese überlebenswichtige Fähigkeit, mit welcher sie um Hilfe rufen.
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