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Emil Leander ,..märzkindchen---1.3.08


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Anzeichen und Vorbereitungen für die Geburt Drucken E-Mail
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Geschrieben von Mag. Angela Wagner   
Alle Babys sind verschieden und kündigen sich auch unterschiedlich an. Das bemerken Sie schon während der Wochen vor der Geburt.
Die meisten Babys kommen in der Zeit zwischen zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem errechneten Geburtstermin zur Welt. Der Geburtstermin im Mutter-Kind-Pass ist eine Richtlinie (statistischer Mittelwert), selten fällt die Geburt genau auf diesen Tag.

Schon in den letzten Wochen und Tagen vor der Geburt spürt die werdende Mutter verschiedenste Veränderungen. Das Baby und Ihr Körper bereiten sich auf die Geburt vor.
Nach dem achten Monat wird das Zwerchfell meistens entlastet, weil sich das Kind und der Bauch senken. Hatte die Mutter im 8. Monat noch Sodbrennen oder war oft kurzatmig, so wird dies jetzt oft leichter.
Die Gebärmutter schiebt das Baby weiter nach unten, was die Frau als Senk- oder Vorwehen spüren kann. Der Bauch wird härter, Ziehen im Kreuz und Stechen in der Vulva zeigen, dass die Geburt vorbereitet wird.

WORAN ERKENNEN SIE, DASS DIE GEBURT BEGINNT?
Einige Tage vor der Geburt tritt der Kopf des Kindes in das Becken ein („Senkung“) Spürbar ist das dadurch, dass die werdende Mutter das Gefühl hat, dass der Bauch tiefer tritt.
Verstärkter Ausfluss, der leicht blutig ist, kann einige Tage vor den Wehen oder auch bei Beginn der Wehen auftreten – jetzt beginnt sich der Schleimpfropf, der während der Schwangerschaft den Muttermund verschließt, aufzulösen.

Wenn regelmäßig wiederkehrende, krampfartige Schmerzen im Rücken und im Unterbauch auftreten bedeutet das, dass die Gebärmutter sich zusammenzieht und der Muttermund sich öffnet. Jetzt beginnen die Wehen. Wenn die Wehen ständig stärker werden, deutet das sehr klar darauf hin, dass es bald losgeht.

Der Blasensprung erfolgt entweder einige Stunden vor Beginn der Wehen oder während der Wehen. Dabei geht reichlich klare Flüssigkeit ab. Die dünne Hülle, die das Kind in der mit Flüssigkeit gefüllten Fruchtblase gehalten hat, ist gesprungen.
Spätestens beim Blasensprung sollte entweder die Hebamme für die Hausgeburt benachrichtigt werden oder die Fahrt ins Geburtshaus oder die Klinik losgehen.

CHECKLISTE FÜR DIE GEBURT,
wenn Sie die Entbindung in der Klinik oder im Geburtshaus planen:

  • Mutter-Kind-Pass unbedingt mitnehmen. Er ist absolut wichtig!
  • Einen Bademantel, ein Nachthemd, Hausschuhe, warme Socken, Unterwäsche, Still-BH, Stilleinlagen, Hausanzug, Waschlappen und Handtücher.
  • Kleidung für die Heimfahrt für die Mutter und das Baby.
  • Toilettesachen
  • Etwas zum Lesen und eine Telefonliste – Kleingeld zum Telefonieren oder das Handy
  • Eventuell CDs oder Kassetten und Duftöle.

Wenn Sie eine HAUSGEBURT planen, werden Sie sicherlich frühzeitig mit Ihrer Hebamme und denjenigen, die Sie bei der Geburt unterstützen, besprechen, welche Vorbereitungen wichtig sind. Auch hier sollten Sie schon drei Wochen vor dem Geburtstermin alles bereithalten.

Quellen:
http://gin.uibk.ac.at
http://www.netdoktor.de
Ursula Reim-Hofer: "Das Mutter-Kind-Tagebuch" (2000); Hubert Krenn VerlagsgesmbH, Wien

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