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Prof. Dkfm. Thomas Schäfer-Elmayer über „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr":
Das Erlernen von guten Gewohnheiten in früher Kindheit ebnet den Weg in ein erfolgreiches Erwachsenendasein
Wien, 12.11. 2008 - Ein höfliches und gepflegtes Auftreten ist die Basis für den Erfolg im Berufs- und Privatleben. Wenn die Grundzüge guten Benehmens bereits in der Kindheit erlernt und wichtige Gewohnheiten der täglichen Körperhygiene von vornherein etabliert werden, fällt es im Erwachsenenalter leicht, diese beizubehalten. Auch die konsequente Zahnpflege soll schon im Elternhaus zu einem fixen Bestandteil des Alltags werden - schöne, gesunde Zähne und ein frischer Atem tragen maßgeblich zu einem guten ersten Eindruck bei. Thomas Schäfer-Elmayer rät allen Eltern: Geben Sie Ihrem Kind von Anfang an das nötige Rüstzeug mit, um im Erwachsenalter die besten Voraussetzungen zu haben.
„Früh übt sich ...": Gute Manieren als Startvorteil ins Leben
„Ich werde oft gefragt, ob es nicht sehr anstrengend für mich ist, mich immer gut benehmen zu müssen", so Thomas Schäfer-Elmayer lächelnd. „Und sage immer: Nein, überhaupt nicht - ich kenne es ja gar nicht anders...". Wer, wie der Meister des guten Tons, aus einem Umfeld kommt, in dem die Regeln der Etikette quasi zur Familientradition gehören und von den Erwachsenen ganz selbstverständlich vorgelebt werden, hat einen entscheidenden Startvorteil ins Leben. Denn das Wissen um die Spielregeln des guten Benehmens trägt maßgeblich zum Erfolg im späteren Berufs- und Gesellschaftsleben bei.
Eine wichtige Aufgabe für Eltern: Gutes Benehmen in der Familie üben
„Alles, was im Kindesalter spielerisch Teil des Alltags wird, gehört auch im späteren Leben wie selbstverständlich dazu", erklärt Schäfer-Elmayer. „Eigenschaften wie Höflichkeit, Rücksichtnahme und Pünktlichkeit steigern die eigene Lebensqualität ebenso wie die der Mitmenschen und sollen von Klein auf zur Gewohnheit werden. Es ist eine wichtige Aufgabe für Eltern, ihrem Kind die Grundregeln des guten Benehmens zu vermitteln. Denn gerade hier gilt oft: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr! Durch dieses Allgemeinwissen erleichtern Eltern ihrem Kind das ganze weitere Leben". Genau aus diesem Grund hat Schäfer-Elmayer 2007 speziell für Kinder ein „Buch vom guten Benehmen" namens Der kleine Elmayer verfasst, in dem er den Kleinen humorvoll die wichtigsten Grundzüge des täglichen Miteinanders vermittelt.
Entscheidend für den ersten Eindruck: ein gepflegtes Äußeres
Zu gutem Benehmen gehört es auch, sorgfältig auf das eigene äußere Erscheinungsbild zu achten. „Ein gepflegtes Äußeres ist Grundvoraussetzung für Erfolg im Berufs- und Privatleben. Noch ehe wir etwas sagen, machen sich alle, die uns sehen und - nicht zu vergessen - riechen, in Sekundenschnelle ein Bild von uns. Defizite bei der Körperpflege wie fettige Haare, Mundgeruch oder sichtlich kaputte Zähne wirken auf fast alle Menschen abstoßend!", erklärt Schäfer-Elmayer. „Neben höflichem Benehmen soll Kindern deshalb auch die angemessene Körperpflege von klein auf vorgelebt werden. Wer als Kind dazu angehalten wird, auf sich zu achten, hat später ganz automatisch das Bedürfnis, sich ausreichend zu waschen, saubere Kleidung zu tragen und gepflegte Zähne zu haben", so der Benimm-Experte.
Mundhygiene ist wesentlich für Gesundheit und gesellschaftliche Akzeptanz
„Schöne Zähne und frischer Atem sind wesentlicher Teil eines gepflegten Auftretens und sollten selbstverständlich sein", weiß Schäfer-Elmayer. „Dennoch kennt jeder zweite erwachsene Österreicher mindestens einen Mitmenschen, der regelmäßig unangenehmen Atem hat - sehr oft sind die Menschen im beruflichen Umfeld damit konfrontiert. Natürlich kann schlechter Atem ernsthafte negative Auswirkungen auf die Karriere eines Menschen haben. Auch für eine Partnerschaft ist angenehmer Atem in der Regel Voraussetzung!"
Vorbild der Eltern bei der täglichen Zahnpflege besonders wichtig
„Das Vorbild der Eltern spielt bei der Zahnpflege eine besonders große Rolle", so Schäfer-Elmayer. „Es gehört zu den elterlichen Pflichten, ihre Kinder bei der Zahnpflege zu unterstützen und sicherzustellen, dass das Zähneputzen für ihr Kind möglichst früh zum Tagesablauf dazugehört. Sichtlich kaputte Zähne vermitteln keinen gepflegten Eindruck - dieser ist aber sowohl im Privat- als auch im Berufsleben ausschlaggebend für den persönlichen Erfolg. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern ihrem Kind bei der Zahngesundheit die besten Voraussetzungen mitgeben. Und abgesehen von der sozialen Akzeptanz geht es auch schlichtweg um die Gesundheit."
Zuckerfreie Kaugummis als Zahnpflege für zwischendurch senken das Kariesrisiko
Ideal wäre es, nach jeder Mahlzeit oder Jause die Zähne zu putzen. Im Alltag mit Kindern ist dies aber oft nicht möglich. In diesem Fall empfehlen ZahnärztInnen, Kindern zuckerfreien Kaugummi anzubieten, um die Säuren im Mundraum zu neutralisieren. Zuckerfreier Kaugummi ist auch eine zahnfreundliche Alternative zu herkömmlichen Süßigkeiten. Allerdings: „Auch wenn zuckerfreier Kaugummi gut für die Zähne ist - um niemanden zu verärgern, spielt das Wie und Wo auch bei Kindern eine große Rolle", mahnt der Benimm-Experte.
Nicht alles ist erlaubt: Kleine Kaugummi-Etikette für Kinder
„Die Etikette ist mit Kindern zwar nicht ganz so streng wie mit Erwachsenen, trotzdem ist auch beim Kaugummikauen nicht alles erlaubt. Um sich peinliche Situationen wie Kaugummi unter dem Restauranttisch zu ersparen, lohnt es sich für Eltern, ihrem Kind einige Richtlinien mit auf den Weg zu geben", erklärt Schäfer-Elmayer. Generell gilt, dass Kinder wie Erwachsene dezent, das heißt mit geschlossenem Mund und ohne zu schmatzen, kauen sollten. Wichtig zu wissen: An manchen Orten bleibt der Kaugummi auch für Kinder seitens der Etikette verboten. „Bei festlichen Anlässen, im Theater oder in der Kirche ist und bleibt der Kaugummi auch für Kinder tabu", so Schäfer-Elmayer. „Erlaubt ist Kaugummi aber, wenn Kinder unter sich sind oder daheim im intimen Kreis der Familie." Bei Reisen pflegt Kaugummi nicht nur die Zähne, sondern kann auch Abhilfe gegen Übelkeit oder Ohrendruck, z.B. im Flugzeug, schaffen. Ob Kaugummi in der Schule verwendet werden darf, um die Konzentration zu steigern, hängt von der Entscheidung der Lehrkräfte ab.
Kaugummi immer richtig entsorgen
Das Allerwichtigste beim Kaugummigebrauch: „Den gebrauchten Kaugummi auf die Straße zu spucken oder einfach irgendwo hin zu kleben, ist auf keinen Fall erlaubt! Der Kaugummi ist ausnahmslos im Mistkübel zu entsorgen", stellt Schäfer-Elmayer klar. Korrekt handelt, wer den Kaugummi möglichst unauffällig in ein Stück Papier oder Taschentuch wickelt und dann in den Abfall wirft - das sollten auch Kinder schon lernen.
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