Forum Babygalerie

Neues von der Babygallerie



Emil Leander ,..märzkindchen---1.3.08


object(stdClass)#67 (3) { ["canEdit"]=> int(0) ["canEditOwn"]=> int(0) ["canPublish"]=> int(0) }
Die Schule Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 4
SchlechtSehr Gut 
Geschrieben von Michaela Sauer   
Diese Situationen können in Familien oftmals für ganz schön schlechte Stimmung sorgen. Die schlechte Stimmung, der tägliche Ärger kann dann irgendwann zum Schulfrust werden und zwar für Eltern und Kinder.
Mit diesem Gefühl, „Ich hasse die Schule", das ganz viel an negative Energie bringt, lässt es sich ganz und gar nicht gut lernen und die Kinder können sich in dieser Stimmung nichts merken! Wenn sich Ihr Kind in dieser Stimmung hinsetzt um etwas für die Schule zu tun ist es verlorene Zeit!

Kinder lernen am leichtesten, wenn es Ihnen gut geht, wenn sie sich wohlfühlen und wenn es Spaß macht! Was Sie als Eltern dazu beitragen können, habe ich in ein paar Tipps zusammen gefasst:

Ø Zuerst eine Plauderei!
Lassen Sie sich bevor es um die „Pflicht" Hausaufgabe oder lernen geht, den Schultag erzählen, unterhalten Sie sich mit Ihrem Kind wie sein Tag war! Denn Kinder haben in der Schule viel erlebt, vieles was sie bewegt.
Das sind für Kinder in erster Linie emotionale Sachen, wie: „Der war heute schon wieder ur gemein, der hat mir meinen Bleistift kaputt gemacht", oder „ Beim wettlaufen im Turnen war ich heute der Schnellste und nicht der Felix" oder „Ich hab heute endlich die ur seltene Poke´Mon Karte tauschen können" oder „Die Lisa hat gesagt meine Haarspange schaut aus wie aus dem Kaugummi-Automaten".

Auch wenn für Sie als Eltern andere Ereignisse des Schultages interessanter sind, für Ihr Kind sind das genau die unwichtigen Themen, was heute zum Beispiel  im Sachunterricht gemacht wurde.

Daher stellen Sie Ihr Interesse an die 2. Stelle!

Nehmen Sie sich für dieses Gespräch wirklich Zeit, es hilft Ihrem Kind sich dann besser konzentrieren zu können. Gerade mit dem in die Hand nehmen der Schulsachen werden die Gefühle und Emotionen vom Schultag wieder hervorgeholt. Und Gefühle sind immer stärker wie der rationale Teil unseres Gehirn in dem unsere Sachinformationen abgespeichert sind!

So lange der Ärger noch nicht verraucht ist, gibt es keinen „guten" Zugriff auf unser Wissen!

Ø Fixe Arbeitszeiten
Schulkinder brauchen ihre fixen Zeiten wann gearbeitet - gelernt wird!
Da Aufgabe machen oder lernen eher was mit Pflicht als mit Spaß zu tun hat, bedienen sich Kinder sonst gerne einer Verzögerungstaktik, oder auch genannt der „GLEICH" oder „IN 5 MINUTEN" Methode. Dadurch vergeht aber Zeit und nochmals Zeit, die Eltern erinnern Ihr Kind immer wieder daran, dass es noch etwas für die Schule zu tun hat und mit jedem Mal sprechen, wird der Ärger auf der Seite der Eltern größer.
Das Kind wird dann auch genervt und der Familienkrach ist fast schon vorprogrammiert.

Außerdem laufen Sie dabei Gefahr, dass so viel Zeit verstreicht, dass die Kinder dann tatsächlich die ganze Zeit vertan haben und keine Zeit mehr für ihre Freunde haben mit denen sie sich vielleicht noch treffen wollten. Was dann zu einer Enttäuschung bei den Kindern führt, die das in Form von schlechter Laune und richtigem muffelig-grantig sein an den Eltern auslassen.

Setzen Sie sich mit Ihrem Kind hin, schauen Sie gemeinsam wie viel heute zu tun ist und besprechen Sie einen Zeitplan um für alles was sein muss und alles was das Kind heute tun möchte möglichst genug Zeit bleibt! Kinder sind mit der Strukturierung und zeitlichen Einteilung manchmal noch überfordert!

Ø Wenn ich trinke einen Saft, habe ich Kraft!
  
Wenn ich denken muss, esse ich eine Nuss!
Vielleicht nehmen Sie sich vor der Pflicht - Aufgabe machen, oder lernen die Zeit für eine kleine gemeinsame Jause, die man eventuelle ganz gut mit der Plauderei verbinden kann.

Stellen Sie aber auf jeden Fall Ihrem Kind etwas zum trinken hin, damit Ihr Kind jederzeit einen Schluck machen kann. Auch geschnittenes Obst eignet sich gut um dazwischen mal - während man gerade nachdenkt - hin zu greifen. Oder, wenn Ihr Kind eine Lernpause macht, bieten Sie eine Kleinigkeit an um gestärkt weiter machen zu können. Eine kleine Energiezufuhr dazwischen kann sehr wertvoll sein!

Hungrige und/ oder durstige Kinder, sind grantige Kinder und sind nicht in der Lage gut  zu denken!

Ø Kannst du mir helfen?
Helfen Sie Ihrem Kind, indem Sie ihm beim Denken unterstützen!
Lassen Sie Ihrem Kind die Anweisung der Aufgabe einmal laut vorlesen. Oft hilft das schon. Wenn nicht, fragen Sie Ihr Kind welchen Teil davon es versteht und welchen nicht. So können Sie Ihrem Kind helfen nochmals darüber nachzudenken und auch genau zu formulieren „WAS versteh ich nicht". Sonst lehnt sich Ihr Kind zurück und wartet darauf, dass Sie für ihr Kind denken! Oder lesen Sie gemeinsam in einem Lexikon nach und holen sich zusammen die fehlende Information. Fragen Sie ob Ihr Kind in der Schule schon eine ähnliche Aufgabe hatte und ob es noch weiß, was die Lehrerin erklärt hat.
Leisten Sie Hilfe zur Selbsthilfe, denn Erfolg motiviert!

Ø Interesse zeigen!
Lassen Sie sich zeigen was Ihr Kind in der Schule gemacht hat. Es soll Ihnen erklären „WIE ihnen die Lehrerin das gelernt und erklärt hat". Erzählen Sie Ihrem Kind, dass die Schulzeit bei Ihnen schon s lange her ist und Sie gerne wissen würden ob die Art wie man „ES" lernt noch immer dieselbe ist.

Sie zeigen Ihrem Kind damit wirkliches Interesse, und das freut Kinder immer! Außerdem hat Ihr Kind den neu gelernten Stoff so ganz nebenbei wiederholt und hat nicht das Gefühl dabei gehabt gerade gelernt zu haben.

Ø Lernen - wenn dann schon richtig - denn das spart Zeit!
Mit dem Lernen geht oft viel Zeit drauf! Zeit, die Eltern und  Kinder gerne anders nützen würden.  Optimales lernen, also wenig Zeit in Anspruch genommen und „alles" gemerkt, heißt lernen nach den Lerntypen.

Lernen nach den Lerntypen, heißt so zu lernen wie sich Ihr Kind die Information am leichtesten und schnellsten merkt.

Was sind Lerntypen?
Zum Erlernen von neuem Wissen benötigen wir unsere Sinnesorgane, die bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt sind.

Je nachdem welches Organ bei einem Menschen am meisten ausgeprägt ist. Über diesen „Kanal" nehmen wir die Information am leichtesten auf!

Visuelle Lerntypen
nehmen neues Wissen am besten über die Augen auf - sie fotografieren das Wissen und speichern es in Bildern im Gehirn ab.

Auditive Lerntypen
„nehmen das Wissen auf", sie hören es und speichern es ab und können es sich wieder „abhören".

Kinästhetische Lerntypen
brauchen viel Bewegung und werden sich alles gut merken was sie TUN konnten, berühren zum Beispiel beim Rechnen gerne die Finger!

Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, bitte ich Sie mit mir in Kontakt zu treten. Es gibt auch Workshops von mir zu diesem Thema, bezüglich Termine bitte ich Sie mich anzurufen.

logo-elternberatung1Michaela SAUER Dipl.Elterntrainer,Dipl. Erziehungsberater, Familienberatung, Elternberatung
Lebens- und Sozialberater i.A.
Email: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Webseite: Elternberatung

 
< zurück   weiter >

zurzeit online: