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Die Geburt ist für jedes werdende Elternpaar ein besonderes Erlebnis, auf das sie zugleich mit Freuden aber auch mit Angst schauen.
Deshalb ist es wichtig, sich während der Schwangerschaft über alle möglichen Geburtsmöglichkeiten und den Geburtsablauf zu informieren und zu überlegen, welche Art und Weise für sich selbst am besten geeignet ist.
Dieser Artikel soll einen kurzen Überblick über die Möglichen Entbindungsarten bieten.
WASSERGEBURT:
Obwohl die Wassergeburt eine der ältesten Entbindungsmethoden ist, stehen viele werdende Mütter der Geburt in der Badewanne skeptisch gegenüber. Es sprechen aber zahlreiche Tatsachen für eine Entbindung im Wasser.
Das warme Wasser hat eine schmerzlindernde Wirkung und hat den Effekt Wehen zu fördern. Das zeigt sich auch darin, dass die meisten Frauen, die sich zu einer Wassergeburt entschieden haben, keine künstlichen Schmerzmittel gebraucht haben.
Ein weiterer Vorteil ist, dass das Wasser das Gewebe weich und dehnbar macht und so sehr viel seltener Dammbrüche zu verzeichnen sind. Da auch das Narbengewebe weicher wird, empfiehlt sich die Entbindung im Wasser auch für Frauen, die schon mal einen Kaiserschnitt hatten.
Die Geburt im Wasser dauert durchschnittlich zwei Stunden weniger lang, als eine „normale Geburt“.
Die häufige Angst werdender Mütter, dass das Baby im Wasser ertrinken könnte, erweist sich als unbegründet, erstens weil das Baby noch über die Nabelschnur mit Sauerstoff versorgt wird und zweitens weil das Neugeborene durch den Atemschutzreflex die Luftröhre verschließt.
Es ist für das Baby sogar eine schonende Art und Weise „das Licht der Welt zu erblicken“. Das Kind hat die bisherigen neun Monate in einer Fruchtblase im Wasser verbracht, deshalb empfindet es die „Landung“ im Wasser durchaus als vertraute Umgebung, die Geräusche der Umwelt sind ähnlich gedämpft wie im Mutterleib und auch das Licht ist nicht so grell.
GEBÄRSTUHL
Durch Beobachtungen der Tierwelt und von Naturvölkern, konnte festgestellt werden, dass die kniende bzw. sitzende Stellung bei der Geburt wie von selbst eingenommen wird.
Diese Haltung erleichtert die Pressarbeit der werdenden Mutter. Es kann gesagt werden, dass statt den durchschnittlich fünf Presswehen, die Entbindung in dieser Stellung auf zwei Presswehen verkürzt werden kann.
Zusätzlich wirkt sich die Schwerkraft positiv aus.
MIT BETÄUBUNG:
Vor allem bei Frauen, die sich verkrampfen, weil sie Angst und Schmerzen haben, empfehlen die Ärzte eine örtliche Betäubung.
Da gibt es zum Beispiel die PDA (Peridual-Anästhesie). Dabei bekommt die Frau eine Spritze zwischen zwei Rückenwirbel.
Am besten ist es aber, bereits vor Geburt zu überlegen, ob eine PDA generell in Frage kommen würde, damit die Entscheidung während der Geburt schneller und einfacher gefällt werden kann.
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