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Die 6.Schulstufe |
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Geschrieben von Maria Kerstner
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Nun war es so weit, die Schulzeit hat begonnen und dabei war ich immer der Meinung, es ändert sich nicht viel an den Anfängen. Doch man täuscht sich immer wieder als Elternteil.
Leider erhielten wir die Liste erst zum Schulanfang, was alles gekauft bzw. wieder verwendet wird. Etwas mühsam und stressig war daher der 1.Schultag, weil wir natürlich sofort die Sachen besorgten. Und wieder waren knappe 300 Euro weg. Denn da auch das Kind selber in der Entwicklung nicht stehen bleibt, waren auch Schuhe und Turnschuhe wichtig. Gerade bei den Turnschuhen sollte man wirklich darauf achten, dass sie absolut fußfreundlich sind, denn es sind nach wie vor Kinderfüße.
Wieder wurde uns natürlich auch bewusst, wie viel Geld dies jedes Jahr kostet. Dort ein wenig, da ein wenig. Für die Schule dann noch Geld, weil das Werkmaterial bzw. die kompletten Materialien, die durch die Lehrer besorgt werden, gleich zum Bezahlen sind. Es ist jedes Jahr ein mühsames Spiel und viele Eltern werden sich wieder gefragt haben oder noch fragen, wie mache ich das nur.
In manchen Schulen gibt es aber zwischenzeitlich auch schon die Möglichkeit eine kleine Förderung zu bekommen. Sinnvoll ist es daher immer, gerade wenn es finanziell schwer ist, nach zu fragen. Oftmals kann man gewisse Utensilien in einer größeren Menge kaufen und mit anderen Eltern teilen. Auch hier erspart man sich einiges, weil es die sogenannten Sparpacks sind und für zwei bis drei Familien zum Teilen ist. Also lieber beim nächsten Schulanfang mit anderen Eltern zusammen schließen, es ist billiger. Und ganz wichtig ist, darauf wurde in Zeitungen ja verwiesen, Preise vergleichen. Tatsächlich waren wir heuer bei einem der größten Ketten weitaus billiger dran, als letztes Jahr.
Doch so manche Vorschreibung der Schule läßt aber graue Haare wachsen. Schleifpapier 150. Dies gibt es laut Verkäufer nicht, sondern nur gerade zahlen, wobei es aber auch kein 160 gibt. Und für Menschen, die leider keine Ahnung beim Schleifpapier haben, wird dies zur Odysee. Wie ich gestern fest stellen konnte. Laubsägeblätter erhält man übrigens, für Eltern die auch das in Papiergeschäften nicht fanden, im Bauhaus.
Die ersten 3 Tage waren friedlich und ab Donnerstag begannen die ersten Aufgaben. Dieses Jahr ist es in Mathematik anders. Es werden mehrere Seiten aufgegeben, jedoch mit dem Hintergrund, 2 Tage dafür Zeit zu haben. Doch wie es so ist, nach 9 Wochen, mein Sohn vergass das Matheübungsbuch in der Schule, wobei ihm nur noch ein Punkt fehlt. Das einzige Glück das er dabei hat.
Klar habe ich geschimpft, doch dann erzählte er mir folgendes. Die Lehrerin sagte, wenn man eine Aufgabe mal vergißt, soll man doch einfach nur ehrlich sein. Man erhält die Chance diese nachzubringen und erst wenn dies auch nicht ist, dann gibt es ein minus. Und daraufhin nahm ich mich selber beim Kragen und sagte ihm:" Es war blöd von mir mich aufzuregen, doch wenn Du zum Einen in Zukunft das Köpfchen einsetzt und lieber 2x nachsiehst ob Du alles hast bevor Du gehst und zum Anderen gleich sagst, Du hast es vergessen, dann würde es wohl weniger Ärger daheim geben". Fakt ist, in Zukunft werde ich mich daran erinnern und Fakt ist auch, auch ich vergesse manchmal etwas, also warum darf ein Kind das nicht. Wichtig ist doch nur eines. Es steht und lernt aus seiner Vergesslichkeit. So wie wir Erwachsenen dies doch auch tun.
Mal sehen wie dieses Schuljahr sein wird. Und auch hier freut sich die Webfamilie.at, wenn Sie uns Ihre Schulanfangserfahrungen bekannt geben um anderen Eltern zu zeigen, sie sind nicht alleine. Auch für Tipps mit den kleinen Schulanfängern wird so manches Elternteil dankbar sein, denn wir wissen alle, manchen Kindern fällt die erste grössere Trennung doch schwerer.
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