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Emil Leander ,..märzkindchen---1.3.08


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Geburt - eine Initiation Drucken E-Mail
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Geschrieben von Maria Wagner   
Erfahrungsbericht
Durch die Geburt meines ersten Kindes bin ich zur Mutter geworden. Ich hatte das Gefühl einer Initiation. Nach der Geburt von Marian war ich stolz nun auch ein Baby zu haben und „dazuzugehören“. Noch nie erlebte ich ein so starkes Zusammengehörigkeitsgefühl mit anderen Frauen, als zu dieser Zeit.

Während der Schwangerschaft und als mein Baby da war, war es schön, sich mit anderen Müttern zu treffen, Erfahrungen auszutauschen, Probleme zu besprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Ein sehr umfassendes Kurs- und Informationsprogramm findet man oft in Beratungsstellen und Zentren für werdende und junge Eltern.

war zufrieden bei mir zu seinFür uns alle hatte sich das Leben um so viel verändert. Aus der Paarbeziehung war eine Familie geworden und das ging bei weitem nicht immer reibungslos! Mit einem Baby, das mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln seine Präsenz deutlich macht. Ich habe mich strikt geweigert, Berggehen, Rad fahren, Kinogehen und vieles Andere mehr, einfach so, wegen meines Babys, nicht mehr zu machen. Ich hab Marian einfach überallhin mitgenommen. Er war zufrieden bei mir zu sein und so hat er mich langsam aber sicher in meine Mutterrolle hineingeführt.

Natürlich habe ich Bücher gelesen, die auf das Leben mit dem Baby vorbereiten. Über Schwangerschaft, Geburt, Stillen, Babypflege und was es alles zu beachten gibt. Manche Lektüre ist mir bis heute in guter oder auch in schlechter Erinnerung geblieben. Schlussendlich war ich aber, trotz aller vorbereitenden Ratgeber und wundervollen Beschreibungen, plötzlich mit meinem eigenen Kind konfrontiert.

Und das empfinde ich heute wie damals als die größte Herausforderung und zugleich als eines der schönsten Abenteuer meines Lebens.

Schon in der Schwangerschaft habe ich mich umgehört, wo ich bei uns in der Gegend einigermaßen gut sortierte Bücher für das anstehende Thema ausleihen könnte. So bin ich auf die Gruppenbibliothek einer LLL-Stillgruppe gestoßen. Wirklich überraschend ist diese nur ungefähr zehn Gehminuten von unserer Wohnung entfernt. Als ich mich dort vorstellen ging, stand ich vor meiner Cousine, die ich über die Jahre total aus den Augen verloren hatte.

Neben Büchern und einigen guten Ratschlägen nahm ich auch noch eine Einladung zum nächsten Stillgruppentreffen mit. Mit der Zeit entwickelte sich daraus ein recht reger und interessanter Austausch über viele Belange, die mich und Marian betrafen.

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