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Emil Leander ,..märzkindchen---1.3.08


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Geschrieben von Maria Kerstner   
Natürlich sollte kein Elternteil übervorsichtig reagieren und das Kindchen, welches nun die Welt erobern, kennen lernen und entdecken möchte, in Watte packen. Doch man sollte immer bedenken, der Erwachsene kennt die Gefahren, die Meisten, und man kann nicht früh genug anfangen eine Liste zu führen.

Nachstehend einige Tipps für eine Liste, die als kleine Hilfestellung nützlich sein kann, bevor das Kind die Welt entdeckt.

Gehen Sie langsam Schritt für Schritt durch die Räume ihrer Wohnung oder Hauses. Sehen Sie sich genau um. Nutzen Sie die Gelegenheit und gehen Sie wirklich in die Position, in der später Ihr Krabbelkind sein wird.

Sie mögen sich denken: "Was soll das denn?" "Wenn mich wer sieht, dann gibt es nur Gelächter".

Selber dachte ich dies auch vor 11 Jahren und ich bin heute dankbar diesen Ratschlag angenommen zu haben, auch wenn ich es damals niemanden erzählte. Heute erzähle ich es gerne jungen Eltern, weil ich selber die Erfahrung gemacht habe auf was ich nie wirklich gedacht hätte. Und als mein Sohn so weit war, lernte ich durch und mit ihm weitaus mehr zu "sehen".

Meine Liste für Sie, welche in einer Wohnung genauso ihren Nutzen findet, als auch in einem Haus.

Fenster:
Kinder beginnen sehr früh die Fenster zu erkunden. Sie sehen schon früh, wenn diese geöffnet werden und sie wissen auch später wie das funktionert, denn Kinder sind sehr gute Beobachter.

Fenster sollten niemals ganz geöffnet sein, auch wenn es nur für ein paar Minuten ist. Minuten, die mitunter schon zu lange sein können. Wenn Sie lüften, laßen Sie Ihr Kind nicht aus den Augen. Das Gleiche gilt für Balkontüren. Auch wenn das Kind friedlich spielt im Kinderzimmer oder im Wohnzimmer, ein unbeaufsichtigter Moment reicht. 
Auch wenn es manchmal etwas "mühsam" zu sein scheint, diese Zeit geht vorbei, das können Sie mir glauben. 

Setzen Sie Ihr Kind nicht auf das Fensterbrett, damit es mehr sieht. Sobald es einmal alleine ist, wird es dies ebenso machen, nur das es nicht die Gefahr erkennen kann. Auch wenn man es sehr gerne macht, weil gerade ein Vogel zu beobachten wäre oder die Schneeflocken im Winter, auch der Regen hat seinen Reiz, wenn der Regenbogen zu sehen ist. Nehmen Sie Ihr Kind auf den Arm und stellen Sie sich nicht ganz zum Fenster. Es sieht auch aus sicherer Entfernung.

Vermeiden werden Sie es nicht können, dass Ihr Kind irgendwann auf die Idee kommt und das Fenster erkunden wird. Den Fensterhebel, die Jalousien und auch dann, wenn es gekippt ist. Denken Sie jedoch daran, ein Windzug reicht und das Fenster kann zuknallen. Die Finger Ihres Kindes sollten nicht dazwischen sein.
Es gibt im Handel Fenster-Sicherheitsbügel, die Anschaffung lohnt sich. Erkundigen Sie sich in einem renommierten Türenfachgeschäft.

TÜREN
Auch Türen haben ihre Reize. Sie führen oftmals hinaus, nämlich genau dort hin, wo Ihr Kind nicht alleine sein sollte. Auf den Gang, zur Strasse, in den Keller, zum Stiegenabgang.

Die meisten Türen, in Wohnungen zumindest, haben mittlerweile einen Sicherheitsriegel. Nutzen Sie diesen. Sollte Ihre Wohnungs- bzw. Haustür keinen haben, dann sperren Sie einfach zu und ziehen den Schlüssel ab. Wichtig ist, dass der Schlüssel nicht steckt. Ein Kind kommt auf die Idee und beginnt raffiniert daran zu spielen. Auch wenn es vielleicht die Türe selber nicht aufsperren kann, die Gefahr ist gegeben, der Schlüssel könnte abbrechen oder sich verbiegen. Und das kann teuer werden.

Kleiner Tipp von mir (selber klebte ich einen Zettel an die Türe mit dem Satz "Absperren nicht vergessen und den Schlüssel entfernen".

Demnächst "Die Flaschen".



 
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