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Emil Leander ,..märzkindchen---1.3.08


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Laufende Untersuchungen Drucken E-Mail
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Geschrieben von Dr. med. Leonhard Loimer   

Seite 14 und 15
Hier ist Platz für die laufenden Untersuchungen der Schwangeren.
Blutdruck (RR nach dem Italiener Riva-Rocci): Der höhere Wert bezeichnet den systolischen, der niedrigere den diastolischen Blutdruck,  zum Beispiel 120/80. Ein niedriger Blutdruck beginnt ungefähr unter 100/70, ein hoher über 135/90. Diese Einstufung sollte allerdings immer in Zusammenhang mit den bisherigen Werten beurteilt werden. In der Nacht und im zweiten Schwangerschaftsdrittel fällt der Blutdruck normaler-weise etwas ab.

Wasseransammlungen (Ödeme) in den Beinen werden genau dokumentiert.

Mutter-Kind-PassDas Gewicht der werdenden Mutter und der Bauchumfang können wichtige Werte zum Erkennen von Risken sein. Die Gewichtszunahme in der Schwan-gerschaft verläuft ganz individuell. Gewichtstabellen können nur einen ungefähren Anhaltspunkt geben. Machen Sie sich also keinen Sorgen wegen Ihrer Gewichtszunahme. 12 bis 13 kg gelten als völlig normale Gewichtszunahme in einer Schwangerschaft. Wenn Sie von Natur aus sehr schlank sind, können Sie ruhig etwas mehr zunehmen. Haben Sie dagegen ein relativ hohes Ausgangsgewicht, sollten Sie eher darauf achten, nicht all zu viel zuzulegen.

Die Gebärmutter wird von außen abgetastet. Fundus bedeutet, dass der Frauenarzt die Oberkante der Gebärmutter tastet und dann diese in Beziehung zum Nabel setzt. Z.B. N/1 bedeutet, dass die Oberkante der Gebärmutter 1 Querfinger unter dem Nabel steht. Weiters wird die Kindeslage beurteilt: SL (Schädellage) heißt Kopf ist unten im Becken BEL (Beckenendlage) heißt Kopf ist oben. Die Lage des Ungeborenen gewinnt erst gegen Ende der Schwangerschaft - etwa ab der 37/38. Schwangerschaftswoche an Bedeutung, wenn das Kind sich aufgrund des beengten Raumes nicht mehr so gut drehen kann. Die meisten Kinder nehmen in den letzten Wochen vor der Geburt die Schädellage (SL) ein.

Der Vaginalbefund umfasst einige Teile: der Muttermund wird getastet und nach seiner Lage, Länge, Konzistenz, und der eventuellen Eröffnung geprüft. Der Frauenarzt kann mit dieser Untersuchung eine drohende Frühgeburtsneigung erkennen. Eine Ultraschalluntersuchung wird die Diagnose aber noch absichern.

Nun wird der Harn kontrolliert. Bei jedem Vor-sorgetermin kontrollieren Frauenärzte mit Hilfe eines Teststäbchens, ob Ihr Urin Spuren von Eiweiß, Zucker, Nitrit oder Blut aufweist. Eiweiß könnte ein Hinweis auf eine sogenannte Gestoseerkrankung sein, Zucker kann auf eine Schwangerschaftsdiabetes hindeuten, Nitrit und Blut lassen eine Entzündung von Blase oder Nieren vermuten.

Wehen oder Blutungen können hier auch einge-tragen werden.
Verordnet Ihnen der Arzt ein Medikament, so wird es hier ebenfalls eintragen (z.B. ein Antibiotikum).

Seite 16
Hier bestätigt der Arzt seine Leistungen.

Seite 17
Weitere Untersuchungen - wie zum Beispiel eine Nackenfaltenmessung in der 13. Schwanger-schaftswoche oder das Ergebnis einer Fruchtwasser-untersuchung - sind hier vermerkt.

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