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Emil Leander ,..märzkindchen---1.3.08


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Geschrieben von Michaela Sauer   
  "Die täglichen kleinen und größeren Verletzungen = die großen Sorgen und auch Schrecken der Eltern"
 
Die 8 Monate alte Anna ist schon ganz flott beim Krabbeln unterwegs und erkundet täglich ganz munter die Stiegen der elterlichen Wohnung rauf in den zweiten Stock. Nur heute kurz vor dem Mittagsschlaf war sie schon zu müde und purzelte hinunter - die Beule wurde groß und ganz blau.logo-elternberatung1

Die 8 Monate alte Anna ist schon ganz flott beim Krabbeln unterwegs und erkundet täglich ganz munter die Stiegen der elterlichen Wohnung rauf in den zweiten Stock. Nur heute kurz vor dem Mittagsschlaf war sie schon zu müde und purzelte hinunter - die Beule wurde groß und ganz blau.

Der  2jährige Tim steckt voller Energie und kann eigentlich kein Stück Weg nur einfach so gehen, er muss immer laufen und meistens  schaut er überall hin nur nicht nach vorne. So auch heute und deshalb hat er den Ast am Boden auch nicht gesehen, über den er gestolpert ist. Gelandet ist Tim am Knie und auf der Hand - beides aufgeschürft und das Knie blutete auch ein wenig.

Die kleine Sara ist 14 Monate alt und hat die Finger bei der Türe gehabt als die Mama die Türe zumachen wollte. Das tut sehr weh und deshalb weinte Sara auch ganz laut - Gott sei Dank war nicht viel passiert - beim Röntgen fanden die Ärzte nichts.

Vielleicht hat ein/e LeserIn von Ihnen genau so eine Situation mit Ihrem Kind bereits erlebt und kann sich noch gut daran erinnern.
Wenn nicht so bin ich mir sicher, dass auch Sie mir die ein oder andere "Geschichte" erzählen könnten.

Wenn sich die eigenen Kinder weh tun, was in einem bewegten Alltag öfter passiert, egal wie gut man seine Kleinen im Auge hat, dann leiden zu meist Eltern und Kinder!

Die Kinder können weinen, manche von ihnen machen dies sogar sehr laut und vielleicht auch sehr lange. Andere hingegen sind eher die tapferen Krieger.

Aber die Mama muss sich - zumindest wenn es ihr möglich ist - wenn sie es schafft - um die Verletzung, die Beule, die blutende Zehe, den dicken Finger, das aufgeschürfte Knie kümmern! Sie sollte stark sein!

Als Mama, und ich bin Mama von 2 kleinen wilden Buben, würde ich sagen, dass dies oftmals für mich eine schwierige Aufgabe ist, manchmal hätte ich mir gewünscht ich kann ihnen den Schmerz abnehmen. Dies ist leider nicht möglich.

Was können Eltern in solchen Situationen tun?
Wie können sie reagierenen um ihrem Kind die beste Stütze in diesem Moment zu sein, um ihnen so am meisten helfen zu können ?

Hilft es den Kleinen wenn man sie versucht zu beruhigen in dem man ihnen sagt:
"Na so schlimm ist das nicht - das geht schon!"?
Oder sollte man sie weinen lassen bis sie sich wieder von selbst beruhigt haben?
Ist es hilfreich die Kleinen mit etwas ab zulenken ?
Können Erinnerungen an den "Indianer der keinen Schmerz kennt" hilfreich sein?

Da jedes Kind eine einzigartige Persönlichkeit ist, kann ich als dipl. ErziehungsberaterIn Ihnen keine 100% passende gültige Antwort auf diese Fragen geben.

Ich möchte Ihnen aus meiner Erfahrung heraus, aus meinem persönlichen Alltag und meiner beruflichen Sicht eine Methode im Umgang mit den Verletzungen vorstellen.

Diese Methode, genannt Z.E.B. Methode, hilft Kindern, dass sie das Gefühl haben ihre Verletzung wird sehr ernst aufgefasst. Ganz gleich wie schwer oder leicht sie ist, beugt dieses Verhalten einem Schock Erlebnis vor und im letzten Schritt wird der schmerzliche Moment beendet. Dieses Beenden des Schmerzes hat einen hohen Wert, da es dem Kind hilft sich wieder anderen Dingen wie zum Beispiel spielen widmen zu können. Somit bleiben die Kinder nicht so lange in der weinenden Phase.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich Ihnen erzählen, dass die Kinder diesen Umgang mit ihrem Schmerz sehr gerne haben und zu reinen Profis werden, die dann ihre Eltern erinnern wenn einer der drei Schritte vergessen wurde!

Sollte ich nun Ihr Interesse für die Z.E.B. Methode (Umgang mit kindlichen Schmerzen) geweckt haben, dann wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Weiter lesen.

Im Forum der Webfamilie.at „Elternberatung" stelle ich die Methode ganz genau in allen drei Schritten vor, sie finden sie unter dem Titel "Heulsuse - Indiander".

P.S. Eine Anmerkung von mir noch, ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn Sie mich Ihre Erfahrungen damit wissen lassen. Schreiben Sie mir doch Ihre Erlebnisse wenn das "Aua" weg geblasen wurde!
Michaela SAUER
Dipl.Elterntrainer,Dipl. Erziehungsberater, Familienberatung,Elternberatung
Lebens- und Sozialberater i.A.
Tel  0699/19222901
Webseite: Elternberatung
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