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Emil Leander ,..märzkindchen---1.3.08


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Geschrieben von Kind und Kegel   

Autorin: Mag. Katharina Kamelreiter, Pädagogin, Geschäftsführung Kind & Kegel

         Für die emotionale Entwicklung: b1_logo

  • Erleben von Sicherheit bei der Bezugsperson
  • Spaß und Freude an anderen Kindern und Erwachsenen
  • Möglichkeit zur langsamen sozialen Kontaktaufnahme
  • Entwicklung von Grundformen eines gemeinsamen Spielverhaltens
  • Entwicklung und Unterstützung der kindlichen Neugier, Kreativität und Spontaneität

         Für die psychomotorische Entwicklung: b1_logo

  • Erfahrung von Körperkontakt durch Gehalten- und Getragenwerden
  • Wecken von Freude an grob- und feinmotorischen Spiel- und Bewegungsangeboten
  • Ansprechen aller Sinne
  • Erleben eines kindgerechten Aktions- und Erfahrungsraumes
  • Erfahrung unterschiedlicher nonverbaler und verbaler Signale

         Für die kognitive Entwicklung: b1_logo

  • Menschen, Dinge, Materialien wahrnehmen, erkennen, wiedererkennen und zuordnen
  • Eigenschaften erfahren
  • Kleine Abläufe erleben und nachvollziehen
  • Umweltinteressen vertiefen

Um den Kindern Kontinuität und Sicherheit zu vermitteln, versuchen wir, den Spielgruppenablauf jede Woche möglichst gleich zu gestalten. Die einzelnen Lieder und Reime werden mindestens 2 -3x wiederholt, damit die Kinder für sich möglichst viel herausholen können. Auch wenn es den Erwachsenen oft schon langweilig wird, liegt der Reiz für die Kinder in einer oftmaligen Wiederholung! Trotzdem wird in den Spielgruppen genug Platz für Spontaneität und Neues sein!

Das Spielen, Singen und Werken (und natürlich auch das Jausnen) gemeinsam mit den Bezugspersonen, den Gleichaltrigen und den anderen Erwachsenen eröffnet den Kindern viele neue Aspekte des sozialen Lernens. Wichtig dabei ist uns, dass wir als Erwachsene den Kindern den notwendigen Raum geben, d.h. sie nicht drängen, wenn sie einmal nicht mitmachen wollen, sondern versuchen, sie durch unser Vorbild zu motivieren und ansonsten abwarten, bis sie von selbst wieder mitmachen.

Die Kinder sollen bei Konflikten mit den Gleichaltrigen die Chance haben, diese selbst zu lösen. Nur so können sie die Kompetenz zur Konfliktbewältigung entwickeln und einüben. Wir Erwachsene sollten erst dann eingreifen, wenn klar ist, dass die Kinder es alleine nicht schaffen und sich wehtun. Es müssen aber nicht immer die eigenen Mütter/Väter/Großelter/Bezugspersonen.... sein, die eingreifen..........

Eltern-Kind-Spielgruppen sind eine gute Vorbereitung auf den Kindergarteneinstieg. Das Erfahren der Gruppensituation (immer dieselben Kinder und Erwachsene über ca. 5 Monate) -  noch gemeinsam mit der Bezugsperson -  erleichtert vielen Kindern den Übertritt von „häuslicher" Betreuung in den Kindergarten.


Haupt-Elemente einer Spielgruppeneinheit (Abfolge je nach Bedürfnissen/Alter der Kinder und  der Gruppe frei wählbar) :

  • 1) Begrüßungslied
  • 2) Freispiel mit verschiedenen Materialien(Bewegungsgeräte nach Pikler, Schütten von Nudeln, Kastanien, Naturmaterialien, Tücher, Bälle....) bzw. vorbereitete Umgebung
  • 3) Kreisspiele, Finger- und Schoßlieder
  • 4) Bewegungsspiele
  • 5) Gemeinsame Jause
  • 6) Kreativteil (Materialerfahrung: verschiedene Farben - großflächiges Malen, Reißen, Schnipseln (erste Erfahrungen mit der Schere - ab ca. 2 jährige), Pickerl aufkleben, Mehlmatsche, Knetteig.....)
  • 7) Abschlusslied

Die Spielgruppenleiterin bereitet den Ablauf der Gruppe vor und wird  je nach den Bedürfnissen der Kinder/Erwachsenen das Angebot aus diesen einzelnen Elementen auf die Gruppe abstimmen und ist auf „spontane" Programmänderungen  (Ausdehnen des Freispielteils, Diskussionsbedürfnis der Erwachsenen....) eingestellt!


Eltern/Bezugspersonen können sich Anregungen für die Gestaltung des gemeinsamen Spiels, Singen, Werken holen, neue Kinderlieder lernen und sich des traditionellen Liedguts erinnern. Manche Aktionen sind in der Gruppe und in unseren Räumen einfach besser durchführbar als zuhause in der kleinen Wohnung (..."malen und schmieren" ... auch das Singen geht für manche in der Gruppe leichter, als alleine......).

Für die Erwachsenen sollte in den Spielgruppeneinheiten ebenfalls genug Raum und Zeit vorhanden sein. Während der Jause und dem Freispiel gibt es die Möglichkeit, Kontakt mit den anderen Erwachsenen aufzunehmen, Fragen/Probleme zu besprechen, sich auszutauschen, Rat bei der Gruppenleiterin einzuholen. Aus der Situation heraus wir sich manchmal ein Thema stellen, das in der Gruppe bearbeitet und besprochen wir. Darüber hinaus steht für persönliche Gespräche und Beratung auf Anfrage professionelle Hilfestellung (Pädagogin, Psychologin, Psychotherapeutin, Sozialarbeiterin) zur Verfügung.

Die Spielgruppenleiterinnen im Kind & Kegel kennen die Situation junger Eltern aus eigener Erfahrung. Langjährige Tätigkeit als Spielgruppenleiterin und/oder eine pädagogische Ausbildung machen sie zu kompetenten Ansprechpartnerinnen in Sachen Erziehung und Leben mit Kindern.


Im Kind & Kegel gibt es Eltern-Kind-Spielgruppen für folgende Altersgruppen:
Krabbelgruppen: 0-6 Monate, 6-9 Monate, 10-12 Monate
Spielgruppen: 1-1,5 Jahre; 1,5-2 Jahre; 2-2,5 Jahre; ev. 2-3 Jahre
Preis (Stand Wintersemester 07/08) für Semestergruppen:
15 Einheiten / á 1,5 bzw. 2 Stunden: € 147.-/bzw. € 149.-
Aktuelles Programm unter http://www.kind-und-kegel.at/
Anmeldung
zu den Semestergruppen unbedingt erforderlich:
Tel: 01/503 71 88, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können oder persönlich zu den Bürozeiten
Kind & Kegel, Eltern-Kind-Zentrum
Praterstraße 14/8
1020 Wien
01/503 71 88
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