Seite 9
Angaben der Mutter und des Krankenhauses, wo die Entbindung angestrebt wird.
Wichtige Notfalltelefonnummern.
Seite 10,11
Angaben über die vorangegangenen Schwanger-schaften (Datum, Geschlecht, Gewicht und Ort der Geburten).
Beruf der Mutter, Belastungen, Angaben über eventuell verstorbene Kinder.
Risikofaktoren wie Dauermedikamente der Mutter oder das Rauchverhalten werden hier eingetragen. Ihr Arzt kann sich auf Grund dieser Seite ein Bild von den vorangegangenen Schwangerschaften machen und gleichzeitig ein Risikoprofil der bestehenden Schwangerschaft anlegen.
Seite 12
Hier finden sich Angaben über Voroperationen der Mutter und über eventuelle Unfruchtbarkeits-behandlungen, weiters Angaben über die Art der Verhütung vor der Schwangerschaft.
In der Mitte der Seite ist eine WICHTIGE Eintragung:
Der Tag der letzten Regelblutung. Daraus kann Ihr Arzt den Geburtstermin ausrechnen. Eine Schwangerschaft dauert rund 40 Wochen, das sind 280 Tage oder 10 Mondmonate á 28 Tage. Gerechnet wird von dem ersten Tag der letzten Regel an.
Der Arzt hat die Möglichkeit, den errechneten Geburtstermin mit Hilfe der Daten der ersten Ultraschallmessungen in der Schwangerschaft zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Ausschlaggebend ist dabei die Größe des Embryos. Eine Terminkorrektur per Ultraschall ist nur im ersten Drittel der Schwangerschaft sinnvoll, am besten zwischen der sechsten und zehnten Schwanger-schaftswoche. Zu einem späteren Zeitpunkt lassen Größe und Gewicht des Ungeborenen keine genauen Rückschlüsse auf den voraussichtlichen Geburtstermin mehr zu. Die wenigsten Kinder kommen an ihrem errechneten Termin auf die Welt, die meisten aber innerhalb eines Zeitraumes von vier Wochen, wobei der errechnete Termin den Mittelwert darstellt.
Seite 13
Hier wird die erste eingehende Untersuchung beim Frauenarzt dokumentiert.
Ödeme sind Wasseransammlungen im Gewebe, die in der Schwangerschaft normal und meist harmlos, aber unangenehm sind. Zusammen mit anderen Anzeichen, wie Bluthochdruck und/oder Eiweiß im Urin, können sie allerdings auf eine Schwangerschaftsvergiftung hin-weisen.
Varizen: (Krampfadern) Sie können an den Beinen oder im Schamlippenbereich auftreten. Das kann sehr unangenehm sein. Schwangerschaftsbedingte Krampf-adern gehen fast immer nach der Geburt wieder zurück. Bei stark ausgeprägten Krampfadern sollten Sie Stützstrümpfe tragen.
Becken: Nun wird das Becken untersucht, ob die Form zulässt, dass das Kind auch durch den inneren Beckenring passt (eine Magnetresonanz-Untersuchung ist aber dabei wesentlich genauer).
Portio: Muttermund
Uterus: Gebärmutter
Adnexe: Eileiter und Eierstock
Pap-Test: Krebsabstrich
Sekretbefund: Scheideninhalt und Zellen werden im Mikroskop begutachtet, eine eventuelle Entzündung kann sehr leicht gesehen werden.
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