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Emil Leander ,..märzkindchen---1.3.08


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Geschrieben von MMag. Natascha Schuster   

Beispielhafte Anregungen
Die Anregungen aus der PEKiP-Gruppe können die Eltern auch zu Hause beim täglichen Spiel mit ihrem Kind nutzen. Hier drei Anregungen für unterschiedliche Entwicklungsstufen:
Mit dem etwa zwei Monate alten Kind können Sie folgende Anregung durchführen:

liegen_auf_unterarmKopf in Bauchlage mit Unterstützung heben
Legen Sie Ihren Unterarm unter den Brustkorb des Kindes. Seine Oberarme liegen vor Ihrem Arm. Das Baby wird sich auf seinen Unterarmen abstützen und den Kopf heben. Mit den Beinen macht es manchmal Kriechbewegungen. Durch die Nähe und Berührung haben Sie einen sehr innigen Kontakt mit ihm. Sobald das Baby seinen Kopf auf die Unterlage legt, hat es wahrscheinlich genug. Beenden Sie dann das Spiel.

Einem etwa 5 Monate alten Kind können Sie folgende Anregung anbieten: Wasserball mit Händen und Füßen greifen
wasserball_greifen

Das Baby liegt auf dem Rücken. Über seine Brust halten Sie nun einen Wasserball, der an einer Schnur befestigt ist. Das Kind wird den Ball vorsichtig mit den Händen berühren und versuchen, nach ihm zu fassen. Das Greifen ist am Anfang noch unsicher, wird aber jeden Tag sicherer. Wenn Sie den Wasserball über seine Füße halten, winkelt es jetzt selbständig seine Beine an, um gegen den Ball zu treten. Zuerst strampelt das Baby bewusst gegen den Ball, dann berührt es ihn behutsamer mit seinen Zehen und betastet ihn mit seinen Füßen. Am Ende des ersten Lebenshalbjahres überreicht das Kind den Ball von den Füßen an die Hände und umgekehrt. Auch klemmt es ihn zwischen Händen und Füßen fest.

Es ist ein freudiges Ereignis, wenn sich das Kind mit ca. 8 bis 9 Monaten zum ersten Mal vorwärts bewegt.

Zuerst robbt es nur eine kurze Strecke vorwärts, bald krabbelt es durchs Zimmer und dann erkundet es die gesamte Wohnung. Krabbeln ist eine sehr wichtige Grundlage für die spätere gute Koordination und Körperhaltung.

Krabbeln auf schräger Ebene

krabbeln_auf_schrger_ebeneWenn Ihr Baby sich fortbewegen kann, ist eine schräge Ebene Anreiz zu verschiedenen Bewegungen.

Legen Sie anfangs ein Brett (Regal- oder Bügelbrett) nur ein wenig schräg (maximal 5 cm Unterschied bei einer Brettlänge von einem Meter). Das Kind lernt beim Krabbeln über das Brett, das Gleichgewicht so zu verlagern, dass es die Schräge in beide Richtungen überwinden kann. Sobald das Kind dies beherrscht, legen Sie das Brett etwas schräger. Das Kind lernt, sein Gleichgewicht entsprechend zu verändern.

Beim Spazierengehen können Sie das Geübte erweitern und vertiefen, indem Sie das Kind ermuntern, einen Hang hinauf, hinunter oder schräg zu krabbeln.

Die Anregungen und Spiele sind aus dem Buch:
PEKiP: Spiel und Bewegung mit Babys
Liesel Polinski
Rowohlt Taschenbuch Verlag

Der ganzheitliche Ansatz des PEKiP hat sowohl die Kinder als auch ihre Eltern im Blick. Es geht dabei nicht um richtig oder falsch, sondern um ein achtsames Miteinander, das Verbindung herstellt, das Zusammenwachsen fördert und das Vertrauen in kindliche Kompetenzen und elterliche Fähigkeiten stärkt.
MMag.Natascha Schuster
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