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Emil Leander ,..märzkindchen---1.3.08


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Geschrieben von Michaela Sauer   
   logo-elternberatung1....... ich such die Mama, wo ist die Mama?" 
 

Über Kinder mit Tränen im Gesicht
auf der Suche nach der Mama!

Einige Beispiele wie schnell ein Kind verloren gehen kann, obwohl man daneben steht, sitzt..... 

1.Möglichkeit

Wir waren auf einem großen Spielplatz mit Freunden, deren Sohn und unserem Sohn, der damals 18 Monate alt war und ständig auf Entdeckungsreise. Ich stand neben der Sandkiste in der er spielte. Als ich ein Taschentuch brauchte suchte ich (wie alle Frauen auf der endlosen Suche in dem Nirwana der Handtaschen) nach der Packung Taschentücher, die ich sicher eingesteckt hatte.

Nachdem ich mir dann die Nase geputzt habe, war er ER - mein Sohn - weg! Mein Sohn war nicht mehr in der Sandkiste. Ich konnte ihn tatsächlich nicht mehr sehen. Wir, vier Erwachsene mit dem zweiten Burschen in der Hand, sind los und jeder hat gesucht.

Mein Sohn ist tatsächlich über die Brücke auf den anderen Teil des Spielplatzes gelaufen. In den wenigen Minuten in denen wir ihn gesucht haben, hat mich auch mein Sohn bereits gesucht.

Es war nichts passiert und wir beide hatten uns innerhalb weniger Minuten wieder gefunden. Einen kleinen Schreck hatten wir jedoch und es ist mir bis heute unbegreiflich wie schnell es gegangen ist, dass er weg war - ich hatte nur ein Taschentuch gesucht und die Nase geputzt.

2.Möglichkeit

Mein 4jähriger Sohn und ich waren auf einem Spielplatz. Nachdem es ein sehr heißer sonniger Tag war, zeigte ich ihm die Sitzbank die im Schatten war und sagte, dass ich mich auf diese hinsetze.
Ich bemerkte aber nicht, dass er mir gar nicht wirklich zuhörte sondern mit seinen Gedanken schon bei der Schaukel war. Zehn Minuten später brachte eine andere Mama mir meinen Benji, der ganz verweint war. Er hatte so Angst gehabt, weil er mich nicht mehr gesehen hat und hat geglaubt ich bin nicht da! In dieser Nacht wollte er nur bei mir im Bett schlafen.

3.Möglichkeit "Die kleine Lara sucht ihre Mama, bitte kommen Sie zur Information!" Solche Durchsagen - hat glaub ich -  jeder von uns schon in einem Kaufhaus, Möbelhaus gehört. In der für Kinder langen, faden Zeit in der sich die Eltern das neue Bett genau anschauen, es testen und noch einmal testen und noch einmal den Partner fragen was er denn davon hält und die Nachtkästchen betrachten, ob sie diese wirklich so wollen und schauen ob die vielleicht abzumontieren gehen, kann es sein, dass irgendetwas anderes das Interesse des Kindes weckt. Kaum ist das Kind dann bei dem so interessanten Dekostofftier von dem anderen Schlafzimmer angekommen entdeckt es doch noch etwas viel interessanteres Und schon haben die Kinder die Orientierung verloren und finden alleine ihre Eltern nicht mehr.

Meistens wollen sie die Eltern nicht stören um ihnen zu sagen, dass sie dort hin gehen, weil das Kind hat doch schon wiederholt gesagt bekommen es soll kurz warten, weil sich die „Erwachsenen" unterhalten.
Michaela Sauer
Dipl.Elterntrainer, dipl. Erziehungsberater,
Lebens- und Sozialberater i.A. u.S.
Homepage: Elternberatung
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