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Fortsetzung1-Familienrecht |
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Geschrieben von Redaktion Webfamilie
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Leider kommt es aber immer öfter vor, auch weil heute über weitaus mehr öffentlich geredet wird, weitaus mehr Verständnis zu erwarten ist, als noch vor 10 Jahren, dass plötzlich der andere Elternteil alle Wege einschlägt um ja an das Kind zu kommen. Hier zählt nicht mehr wirklich, wie man gemeinsam etwas regeln kann ohne das Kind in eine Schlacht mit zu nehmen, sondern hier zählt, wer ist der Stärkere. Wer ist der sogenannte Gewinner. Letztendlich ist niemand der Gewinner, denn das Kind trägt den Schaden. Ungewollt und unbewusst. Es steht in der Mitte und jeder reißt an der Hand.
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Fortsetzung2-Familienrecht |
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Geschrieben von Maria Kerstner
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Man sucht die Schuld zuerst bei sich und hat dadurch überhaupt keinen Sinn darüber nachzudenken, welche Möglichkeiten habe ich aus dieser ganzen Situation das Beste zu machen. Nicht nur für den Betroffenen selber, sondern überwiegend sollte dieser Gedanke wegen des Kindes sein. Wenn dann noch die ersten Schreiben vom Gericht kommen, bricht die Welt ein. Man fühlt sich alleine gelassen, man fühlt sich schuldig, auch wenn man sich nichts vorzuwerfen hat, man fühlt sich irgendwann auch leer und ausgebrannt.
Zu allererst wird man selber zu Mitteln greifen um entgegen zu feuern. Nutzen diese auch nichts, dann versucht man es auf friedliche Art und Weise. Und irgendwann, wenn dann der Verstand auch wieder da ist, sieht man die Situation als liebender Elternteil. Man möchte nicht dem Kind schaden, also wird man klein beigeben in der Hoffnung, dass eines Tages das Kind nach den Gründen fragen wird, weshalb alles so kam wie es kam. Aber auch, weil man es leid ist etwas auszufechten, gegen das man nicht wirklich Chancen hat. Ein Kind zwingen zum „nach Hause" kommen, wird kaum Früchte tragen, denn je mehr man Druck ausübt umso mehr entfernt sich ein Kind. Kinder sind da weitaus empfindlicher, als die Erwachsenen, weil sie noch sensibler sind.
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